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Prof. Dr. Ineke Klinge 

Ineke Klinge ist Associate Professor für Gender Medicine an der Universität Maastricht und derzeit Gastprofessorin am Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM), Charité, Universitätsmedizin Berlin und Vorsitzende der Advisory Group ’Gender’ für Horizont 2020. Ihre Ausbildung in den biomedizinischen Wissenschaften (Schwerpunkt Immunologie) verband sie mit Geschlechterforschung. Während der letzten zehn Jahre lag der Fokus ihrer Forschungsarbeiten auf Gender- und Diversity-Themen in der Biomedizin und Gesundheit. Ihre Forschung wurde gefördert von ZonMw sowie der Europäischen Kommission. Seit dem Jahr 2000 konzentrierte sich Ineke Klinge auf EU-Finanzhilfen für die Einrichtung einer geschlechtersensiblen Forschung in Europa.
  
Ineke Klinge unterrichtete nationale und internationale Kurse zum Thema Geschlecht und Wissenschaft und organisierte nationale und internationale Workshops zum Thema klimakterische, prädiktive Medizin sowie zu geschlechtersensibler Forschung. An der Universität Maastricht ist Ineke Klinge verantwortlich für die Integration von Gender- und Diversity-Themen verschiedene Kurse auf Bachelorebene und beteiligt an der Entwicklung eines europäischen Masterstudiengangs in Gender Medizin. Von 2008 bis 2009 war sie Maria-Göppert-Mayer Gastprofessorin an der Georg-August-Universität in Göttingen. Im Jahre 2010 organisierte sie am European Science Open Forum (ESOF) die Session „The Promises of Gender Medicine: are sex and gender the key to a better health care?“. 2011 verantwortete Ineke Klinge den den Bericht „Mainstreaming sex and gender in research of the EU Meta-Analysis of Gender and Science“. Sie ist Mitglied des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der EUGiM (European Curriculum in Gender Medicine) und assoziierte Partnerin von ENGENDER (Inventory of good practices in Europe for promoting gender equity in health). Sie war Co-Direktorin des Projekts „Gendered Innovations“, finanziert von der Europäischen Kommission (2011-2012), das zum Ziel hat, Methoden für eine geschlechtersensible wissenschaftliche Analyse in der Grundlagenforschung und in der anwendungsorientierten Forschung zu entwickeln.

Abstract Vortrag "Die Geschlechterdimension von Forschung und Innovation. 15 Jahre Entwicklung in der Forschungspolitik der Europäischen Kommission“ [mehr]
Die Geschlechterdimension von Forschung und Innovation. 15 Jahre Entwicklung in der Forschungspolitik der Europäischen Kommission

Prof. Dr. Ineke Klinge
Gastprofessorin am Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM), Charité, Universitätsmedizin Berlin und Vorsitzende der Advisory Group ’Gender’ für Horizont 2020


Mit der Einführung der EU- Untersuchungen zur Bewertung der geschlechtsspezifischen Auswirkungen von FP5 (2000-2001) hielt die „Gender-Dimension" als Konzept für die Ausrichtung der Forschung ihren Einzug in die Welt der Wissenschaft und Technologie. Von Anfang an erschien es als ein Konzept, das nicht selbstverständlich war, sondern Erklärung benötigte. Viele haben versucht, Definitionen und Erläuterungen zu liefern, die durch Beispiele aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft illustriert wurden. Für die Biomedizin- und Gesundheitswissenschaften war es offensichtlich, dass sie unter Berücksichtigung der möglichen Geschlechts- und Genderaspekte zu verstehen waren. Für andere Bereiche, wie z.B. die Technologie, lag der Schwerpunkt mehr auf geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen von EndnutzerInnen. Die Verpflichtung, die „Gender-Dimension“ in Förderanträgen zu prüfen, traf auf Zweifel oder sogar Widerstand aus der Wissenschaft, aber vor allem brachte sie eine Menge Verwirrung über ihre eigentliche Bedeutung. Nach einer Reise durch RP6 und RP7 hat die „Geschlechterperspektive" ein starkes Fundament in Horizont 2020 gewonnen. Dank des geschlechtsspezifischen Innovationsprojekts (2011-2013) stehen ForscherInnen und IngenieurInnen jetzt Methoden für die Geschlechts- und Genderanalyse zur Verfügung. Dennoch gibt es viel zu tun. Der Vortrag wird sich auf die jüngsten Aktivitäten der Advisory Group ’Gender’ für Horizont 2020 konzentrieren, wie sie im Kommentar „Für eine bessere Integration der Geschlechterdimension im Horizont 2020 Arbeitsprogramm 2016-2017" vom März 2015 dargelegt wurden.

Dr. Anne Pépin

Seit 2012 ist Dr. Anne Pépin Leiterin der „Mission for the Place of Women at the French National Centre for Scientific Research“ (Mission pour la place des femmes au CNRS), die für die Gestaltung, Koordinierung der Umsetzung und Bewertung aller Maßnahmen verantwortlich ist, die auf die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in der Organisation gerichtet sind. Anne Pépin ist ferner stellvertretende Leiterin des Gender Challenge Programms Défi Genre, das 2012 von der CNRS Mission for Interdisciplinarity eingeführt wurde. Diese hat zum Ziel, zusammen mit der Gesundheitsforschung die Geschlechterperspektive in wissenschaftlichen Bereichen außerhalb der Sozial- und Geisteswissenschaften zu entwickeln. Anne Pépin ist Senior Scientist beim CNRS und spezialisiert auf Nanotechnologie. Sie hat einen B.Sc. in Physik der Université de Montréal in Kanada, ein Ingenieurstudium der Ecole Supérieure d’Electricité in Frankreich und einen Doktortitel in Elektrotechnik der Université Paris 6 in Frankreich.  

Bevor Sie 1996 zum CNRS kam, war Anne Pépin als promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterin am MIT in den USA tätig. 2003 wurde sie mit der CNRS Bronzemedaille für junge WissenschaftlerInnen ausgezeichnet. 2006 wurde sie wissenschaftliche Beraterin der Mission pour la place des femmes au CNRS. Hier initiierte sie wichtige Partnerschaften u.a. mit Kanada, den USA und inner-halb Europas.
Als Koordinatorin der beiden EU-FP7-Science-in-Society-finanzierten Projekte beschäftigt sich Anne Pépin derzeit mit dem INTEGER-Projekt (Institutional Transformation für Effecting Gender Equality in Research) für die Umsetzung strukturellen Änderungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen für eine bessere Geschlechtergleichstellung und mit dem dreijährigen transnationalen Pilotprojekt GENDER-NET-ERA-NET (Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Forschungseinrichtungen und die Integration der Geschlechterdimension in Forschungsinhalte). Letzteres ist eine politische Forschungsinitiative, die im Oktober 2013 ins Leben gerufen wurde. Anne Pépin repräsentiert CNRS in der Arbeitsgruppe für „Gender and Diversity“ bei Science Europe“.

Abstract Vortrag "Herausforderungen der wissenschaftlichen Anerkennung der Geschlechterdimension in Wissenschaft, Forschung und Innovation" [mehr]
Herausforderungen der wissenschaftlichen Anerkennung der Geschlechterdimension in Wissenschaft, Forschung und Innovation

Dr. Anne Pépin
Leiterin der Mission pour la place des Femmes au CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftli-che Forschung)
Koordinatorin GENDER-NET ERA-NET

Die Gleichstellung der Geschlechter und Gender-Mainstreaming in der Forschung wurden als Prioritäten für den europäischen Forschungsraum (ERA) festgelegt. Der ERA-Fortschrittsbericht 2014 zeigte, dass, während die Gleichstellung der Geschlechter - wenn auch in einem langsamen Tempo - auf nationaler und EU-Ebene gesteigerte Anerkennung auf den Agenden wie auch in Forschungseinrichtungen gewonnen hat, die mangelnde Integration der Geschlechterdimension in Forschungsprogramme eine Herausforderung blieb.

Dies ist auch eines der Ergebnisse des GENDER-NET ERA-NET, einer gemeinsamen, EU-finanzierten Initiative von 14 Partnern - Ministerien, Förderinstitutionen und anderen Organisationen auf nationaler Ebene - aus ganz Europa und Nordamerika. Als besondere Hindernisse für nationale Organisationen wurden dabei der Mangel an hochrangiger Unterstützung, an Bewusstseins- und Genderkompetenz sowie die Verwechslung bzw. eine unzureichende Unterscheidung von Gender in Forschungs- und Innovationsinhalten und Maßnahmen im Hinblick auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis/ Gleichstellung identifiziert.

Zwar war das vom CNRS im Jahr 2012 ins Leben gerufene Gender Challenge Programm zur Entwicklung einer Geschlechterperspektive in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen durch die Finanzierung von gezielten und innovativen Forschungsprojekten, die von interdisziplinären Teams in und außerhalb der Sozial- und Geisteswissenschaften entwickelt wurden, ein bedeutender Durchbruch. Doch zeigte es auch einen anhaltenden Mangel an Anerkennung für die wissenschaftliche Qualität der Geschlechterforschung und des potenziellen Beitrags von geschlechtsspezifischen Ansätzen zur Innovation – eine Tatsache, die zu der fortdauernden gesellschaftlichen Unterbewertung des Gegenstands dieser Forschung, d.h. von Frauen und geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in Beziehung gesetzt werden kann.

Der Vortrag wird auf der Grundlage der oben genannten Beispiele einige der großen Herausforderungen in Bezug auf die Integration der Analyse des biologischen und sozialen Geschlechts in die Inhalte und Programme von Forschung und Innovation thematisieren.

Dr. Dagmar Simon

Dr. Dagmar Simon ist seit 2008 Leiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie seit 2013 Geschäftsführerin der TU-Campus EUREF gGmbH. Dagmar Simon studierte von 1972 bis 1973 Politische Wissenschaft und Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt. 1986 folgte ihre Promotion an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsforschung, Organisationsforschung und Genderforschung.

Dagmar Simon ist seit 2008 Expertin in der Arbeitsgruppe „Research Institutions and Human Resources" der OECD und seit 2011 Mitglied der Planungsgruppe Hochschulpolitik der Friedrich-Ebert Stiftung. Des Weiteren ist sie seit 2009 Mitglied der Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und seit 2008 Mitglied der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Exzellenzinitiative“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Zudem ist sie als Gutachterin für BMBF-Förderprogramme tätig.

Abstract Vortrag "Gender Studies und Gender Policies – zwei Seiten einer Medaille?" [mehr]
Gender Studies und Gender Policies – zwei Seiten einer Medaille?

Dr. Dagmar Simon
Leiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

In dem Vortrag wird das Wechselverhältnis der Geschlechterforschung und Geschlechterpolitik thematisiert: wer profitiert von wem in welcher Weise, wo finden Lernprozesse auf beiden Seiten statt, wo gibt es Systemlogiken – also der Wissenschaft und der Politik - die zur Nichtwahrnehmung, Hemmnissen und Grenzziehungen führen? Am Beispiel der Forschung zu den Entwicklungen in den letzten zwei Dekaden im Wissenschaftssystem , hierfür sind Ausdifferenzierung und Entdifferenzierung, Profilbildung, New Public Management die entscheidenden Stichworte, sollen vornehmlich in Bezug auf die Hochschulen geschlechterspezifische und geschlechterpolitische Implikationen aufgezeigt werden: Exzellente Hochschulen? Unternehmerischen Hochschulen? … und Geschlechterpolitik? Diese Entwicklungen in der Hochschullandschaft sind insofern besonders interessant, da sie verdeutlichen, welche Optionen sie für Geschlechterpolitik einerseits eröffnen, aber auch welche strukturellen Problemlagen andererseits nach wie bestehen, die nicht einfach durch ein neues Set von gleichstellungspolitischen Instrumentarien gelöst werden können. Darauf hat die Geschlechterforschung in ihren Studien immer wieder hingewiesen trotz aller unbestreitbaren Erfolge von Gleichstellungspolitik auch in wissenschaftlichen Einrichtungen. Der Wandel (wissenschaftlicher Organisationen) bedeutet die Veränderung von sozialen, rechtlichen, politischen und symbolischen Ordnungen einschließlich der damit verbundenen sozialen Praktiken im universitären Alltag, die die Geschlechterhierarchie der universitären Organisation und deren Herrschaftsansprüche prägen, legitimieren und reproduzieren. Dieser Wandel ist schwerlich mit einem weichen Instrumentarium von Anreiz-, Sanktions- und Bewertungsinstrumenten zu erreichen.

Welche Fragen werden wiederum von der Genderforschung neu gestellt bzw. müssen neu gestellt werden? Angeregt wird eine stärkere Fokussierung auf Wissenschaftler/innen als Objekte des Gestaltungshandelns, um zu ermöglichen, den Wandel in den Wissenschaftssystemen durch Analysen von Mikropolitiken in wissenschaftlichen Einrichtungen zu beobachten. Hierbei sind die Themen Hochschule und Genderwissen sowie Disziplinen und Gender von besonderer Bedeutung. In diesem Zusammenhang soll auch die ungesicherte Position eines Forschungsfeldes thematisiert werden, das institutionell eine Disziplin wider Willen ist und intellektuell ein weites, auseinanderstrebendes Feld. Durch welche Mechanismen kann Genderforschung nicht nur eine „Deutungshoheit“, sondern auch Anerkennung und Stabilität erreichen – also eine wirkmächtigere Position im wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Feld?

Abschließend wird in dem Vortrag auf die Kontextbedingungen und die Instrumentarien einer Geschlechterpolitik als nationalem Politikfeld eingegangen werden: Was lernen wir aus den Erfahrungen der letzten Jahre? Brauchen wir neue Institutionen oder Verfahren oder eine Reform und Weiterentwicklung des Bestehenden? Fokussiert wird auf die Frage, welche (strukturellen) Neuerungen notwendig sind, damit die Verbindung zwischen Genderforschung und Geschlechterpolitik gestärkt werden kann.

Dr. Sabine Haubenwallner

Sabine Haubenwallner hat an der Universität Salzburg ihren Doktortitel in Biologie erlangt. Zwischen 1989 und 1995 war sie in verschiedenen Positionen im In- und Ausland tätig: Sie arbeitete im Rahmen eines Forschungsstipendiums als Forscherin an der Medizinischen Universität Graz, war als Postdoktorandin an der University of Michigan und dem Pharmaunternehmen Warner Lam-bert/ Parke-Davis in Ann Arbor in den USA tätig sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Universität Wien auf dem Gebiet der Lipoproteinlipase und dem Lipidstoffwechsel tätig. Von 1996 bis 2003 arbeitete Sabine Haubenwallner als Sales und Application Managerin im Bereich der forschungsorientierten molekularbiologischen Anwendungen sowie im Bereich der pharmazeutischen Robotikanwendungen in verschiedenen Unternehmen. Ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Projektbetreuerin im Bereich der Biologie und Medizin für Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung – Der Wissenschaftsfonds FWF – rundet ihr Profil ab.

Seit 2005 ist Sabine Haubenwallner Leiterin der Stabsstelle Gender-Thematik und Programm-Managerin für Schwerpunktprogramme im FWF. Im Jahre 2014 wurde sie zur Vorsitzenden der Science Europe Gender & Diversity Working Group ernannt – eine von neun Science Europe-Arbeitsgruppen, die die strategische Roadmap von Science Europe umsetzt.

Abstract Vortrag “Ready for Dialogue?" [mehr]
Ready for Dialogue?

Dr. Sabine Haubenwallner
Leiterin Stabsstelle Gender-Thematik des Wissenschaftsfonds (FWF), Vorsitzende der Science Europe Gender & Diversity Working Group

Die Strategie zur Geschlechtergleichstellung strebt zum einen die gleichberechtigte Teilnahme sowie die Chancengleichheit im Rahmen von wissenschaftlichen Karrieren auf allen Ebenen an und beabsichtigt zum anderen die Integration der Genderdimension in Forschungsinhalte. Die Geschlechtergleichstellung erfordert wie sonstige strategische Prioritäten eine starke Zusammenarbeit zwischen nationalen Beteiligten, Mitgliedsstaaten und der Europäischen Union, um die für das europäische Forschungssystem typischen Lücken auszufüllen.

Als Vereinigung der wichtigsten Forschungs- und Förderorganisationen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung in Europa hat Science Europe für seine Mitgliedsorganisationen Gender- sowie Diversity-Themen als eine von neun vorrangigen Aufgaben aus dem Bereich ihrer Forschungspolitik definiert und mehrere Ziele in ihrer strategischen Roadmap markiert, die von der entsprechenden Arbeitsgruppe weiterentwickelt werden müssen. Diese Gruppe bringt ExpertInnen europäischer Forschungsförderer und –organisationen zusammen, die alle den Science Europe-Mitgliedsorganisationen angehören.

Sabine Haubenwallner wird als Vorsitzende der Science Europe Gender & Diversity Working Group Science Europe als Dialogplattform vorstellen und einige Aktivitäten, die den Austausch auf Länderebene unterstützen, darstellen. Zudem wird Frau Haubenwallner über den Stand der Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung durch Mitgliedorganisationen innerhalb der Arbeitsgruppe referieren und einige der für 2015/16 geplanten Aktivitäten veranschaulichen. Abschließend werden einige Empfehlungen für den Europäischen Forschungsraum (ERA) diskutiert.